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Aufeinander zugehen
-
Handlungsfähigkeit gewinnen

Anwendungsfelder - Täter-Opfer-Ausgleich

Täter-Opfer-Ausgleich

Der Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) ist ein Verfahren zur außergerichtlichen Beilegung strafrechtlich relevanter Konflikte. Er ist ein Angebot an Geschädigte und Täter, mit Hilfe eines allparteilichen Vermittlers eine von allen Beteiligten akzeptierte und mitgetragene Regelung zu finden. Die Regelung muss geeignet sein, Konflikte, die zu der Straftat geführt haben oder durch sie verursacht wurden, beizulegen oder zumindest zu entschärfen. Im Idealfall geschieht dies durch direkte Kommunikation zwischen den Beteiligten.

Der Geschädigte

Für den Geschädigten bietet der TOA die Chance

 

  • Gehör zu finden
  • eine schnelle und unbürokratische Schadensregulierung zu erreichen
  • dem Täter zu zeigen, was er mit seiner Handlung ausgelöst hat
  • aktiv an der Lösung des Konflikts mitzuwirken

Der Täter

Für den Täter bietet der TOA die Chance

 

  • Verantwortung für die Tat zu übernehmen
  • darzulegen, wie es dazu gekommen ist
  • den entstandenen Schaden zu regulieren
  • einer Strafmilderung oder Verfahrenseinstellung

Voraussetzung

Grundsätzlich kann in jedem Stadium des Strafverfahrens geprüft werden, ob ein Ausgleich in Frage kommt.

 

TOA kommt in Betracht, wenn beide Parteien es wollen. Sie entscheiden selbst, welche Regelung es geben soll.

 

Grundsätzlich gibt es keine Einschränkung im Deliktsbereich. Geeignet sind alle Verfahren, in denen es einen persönlich Geschädigten gibt.

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